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Fachstelle GlücksSpielSucht
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Für Angehörige

Glücksspielsucht mit ihren negativen Auswirkungen betrifft nicht nur den Spieler allein - sie betrifft die gesamte Familie und die Angehörigen. Die Sucht und die daraus resultierenden Probleme drohen oftmals, die Familie zu zerbrechen. Verzweiflung, Verunsicherung, Misstrauen, Überforderung, emotionale Belastungen, existentielle Ängste und Scham bestimmen das Leben der mitbetroffenen Angehörigen von Glücksspielsüchtigen. Vielfach sind die Partner in der Mithaftung der Schulden, die durch das Glücksspielen entstanden sind.

Angehörige möchten dem Betroffenen aber auch helfen, sorgen sich, unternehmen verschiedene Versuche, übernehmen Verantwortung und verlieren dabei sich und ihre Bedürfnisse mehr und mehr selbst aus den Augen. Die Verantwortung für die aktuelle Situation aufgrund der Glücksspielsucht liegt aber beim Glücksspielenden ebenso wie letztlich die Verantwortung für eine Veränderung der Situation.

Angehörige können den Betroffenen unterstützen, aber nicht sein Suchtproblem für ihn lösen. Sie können ebenfalls professionelle Hilfe in Anspruch nehmen (Suchtberatungsstellen, Schuldnerberatungsstelle, Hausarzt, Psychotherapeuten), um sich unterstützen zu lassen im Umgang mit dem abhängigen Angehörigen und in der Klärung ihrer persönlichen Situation.

 

 

Literatur zum Weiterlesen:
 
Engel, S.:
Glücksspielsucht aus Insider-Sicht: Angehörige.
In: Alberti, G.; Kellermann, B. (Hrsg.): Psychosoziale Aspekte der Glücksspielsucht, 62-66,
Geesthacht 1999

Füchtenschnieder, I.; Petry, J.:
Game over.
Ratgeber für Glücksspielsüchtige und ihre Angehörigen,
Freiburg i. Breisgau 2004